Brave New Virtual World

…and why it may not be as great as everyone says.

I’ve been keeping a close eye on virtual reality for many years, so all of the new hardware recently appearing on the market had me excited. After a lot of research and a large hole in my wallet, (trying out every possible virtual reality headset, of course), it was quite a sobering experience.

Daily use of the Oculus, HTC Vive, Gear VR, and so on, used to amount to a couple of hours a day, which ultimately turned into 0 hours a day, even though I’m on tour in the US attending conferences every week. And yes, these are all Virtual Reality conferences, and I have my mobile VR headset with me.

But the „newest“ demos in Silicon Valley weren’t exciting enough to inspire dialogue and take another journey into a virtual world.

So far, the demos and apps have been released into cyberspace without much critical thought, without any noticeable innovation. Most of these developments work just as well when viewed on a classic 2D monitor, or even better, tested in everyday life. So why should I waste my time with a virtual tutorial on how to fry an egg when I can physically practice handling a spatula?

Nothing I saw during the conferences, from San Francisco to New York, peaked my interest enough to invest or buy.

At this point, I should mention that I almost invested around six figures in a virtual reality start-up three months ago. My team is also currently working on and researching all kinds of virtual reality applications that may be useful.

But back to the actual issue with this market; a market that is currently accompanied by a euphoric and extremely optimistic force, be it from consumers or developers.

There is a ton of dialogue, everyone seems to be developing something, and everyone wants to have a piece of the cake. After all, it is an exciting opportunity to be a part of a blossoming industry which will probably be worth billions. But like in the days of the gold rush, not every mine will be lucrative.

Apart from the gaming industry, there may be a few useful VR applications that can be advantageous in everyday life. One of these uses is arguably the development of applications for the medical field, with new opportunities for therapy procedures. Another sensible use is developing applications for the tourism industry.

Other than that, I would assess the introduction of the virtual reality industry as being similar to the MiniDisc hype – quite limited and nothing that will completely revolutionize an industry.

We aren’t going to sit at home with a VR headset on, watching movies or TV shows, we won’t shop virtually and we won’t meet up regularly with friends in a completely immersive virtual space. Why? Because it’s not necessary!

And please don’t try to make the internet more virtual than it already is, bringing the banner ads and such into an immersive virtual world. Marketing as it is known, in any form, will not be useful in virtual reality. Because, as I experienced with each application I’ve tested so far, if it sucks in real life, it will suck in virtual reality.

Personally, I will continue the research on virtual reality and the development of my VR team, but I will prioritize differently. I will devote 30% of my resources to VR, while the other 70% will go towards developing and researching augmented reality applications.

If virtual reality is the MiniDisc of the new world, then augmented reality is the MP3 player.

Right now, I’m contemplating grabbing my Gear VR to see if that great new virtual world has anything new for me to discover. But I don’t.

Instead, I grab a very real drink at the hotel bar, and begin some research on the newest augmented reality developments, using the most useful thing around: my laptop.

-Dominic-

http://www.inscale.com

Schöne neue virtuelle Welt

Warum vielleicht doch nicht alles so toll ist wie einige meinen.

Ich befasse mich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema virtuelle Realität und auch ich war zunächst regelrecht begeistert von den in diesem Jahr erschienen neuen Geräten. Nach dem ersten Begeisterungssturm und einem großen Loch in meiner Brieftasche, schließlich mussten alle am Markt verfügbaren Virtual Reality Headsets ausprobiert werden, kam schnell die große Ernüchterung.

Die anfängliche tägliche Nutzungszeit, von Oculus, HTC Vive, Gear VR und Co lag bei mehreren Stunden. Aktuell liegt Sie bei Null und das obwohl ich mich gerade auf einem Konferenzmarathon in den USA befinde. Ja, es handelt sich ausschließlich um Konferenzen rund um das Thema Virtual Reality und ich habe mein mobiles Virtual Reality Headset stets im Handgepäck. Aber nicht einmal die „neuesten“ Demos der Startups aus dem Silicon Valley können mich dazu bewegen den Dialog zu suchen und einen weiteren Ausflug in eine der virtuellen Welten zu unternehmen.

Zu uniform, zu wenig innovativ ist das, was ich bereits auf den klassischen Monitoren der jeweiligen Aussteller zu sehen bekomme. Warum also meine Zeit verschwenden und ein offensichtlich wenig hilfreiches Tutorial zum Backen von Spiegeleiern an einem virtuellen Herd testen?

Auf all den hochgelobten Konferenzen zwischen New York und San Francisco hat mich nicht eine einzige Anwendung überzeugen können.

An dieser Stelle sei vielleicht noch zu erwähnen, dass ich vor drei Monaten beinahe selbst einen mittleren sechsstelligen Betrag in ein blutjunges Virtual Reality Startup gesteckt hätte. Verschweigen möchte ich auch nicht, dass mein eigenes Unternehmen mit einem zehnköpfigen Team an der Entwicklung und Erforschung neuer Virtual Reality Anwendungen arbeitet.

Kommen wir nun aber zurück zur eigentlichen Problematik eines Marktes, der sich in absolut ekstatischer Aufbruchsstimmung befindet. Es wird rege diskutiert und fleißig entwickelt und jeder möchte ein Stück vom Kuchen haben. Immerhin handelt es sich um einen neu zu erschließenden Milliardenmarkt. Wie es nun aber mal bei jedem Goldrausch so ist, wird sich nicht in jeder Miene das erhoffte Gold finden lassen. Tatsächlich prognostiziere ich dem, was wir heute unter Virtual Reality verstehen ein ewiges Nischen Dasein. Neben der Spieleindustrie wird es einige wenige weitere sinnvolle Anwendungsgebiete geben. Einer meiner heißesten Kandidaten ist die medizinische Nutzung in Form unterstützender Therapiemaßnahmen sowie die Tourismusindustrie.

In allen anderen Branchen würde ich das Aufkommen der virtuellen Realität wohl am ehesten mit dem Markteintritt der MiniDisc vergleichen. Sehr kurzlebig. Wir werden in Zukunft nicht mit Virtual Reality Headsets zuhause sitzen und Serien oder Filme schauen, wir werden auch nicht einkaufen gehen oder uns mit Freunden regelmäßig in virtuellen Welten treffen.

Warum nicht? Weil es einfach nicht notwendig ist!

Und versucht bitte nicht das Internet noch virtueller zu machen und die bekannten Web-Werbeformaten in die Brille zu bringen. Das wird nicht funktionieren

Hier greift eine meiner wichtigsten Erkenntnisse der letzten Monate „Wenn es im realen Leben kacke ist, dann ist es das ganz sicher auch in Virtual Reality“. Ich werde mit meinem Unternehmen im nächsten Jahr zwar auch weiterhin an Virtual Reality Anwendungen forschen, es wird jedoch einen Split von 70/30 geben.

Wir werden nur noch mit 30% unserer Kapazitäten an Virtual Reality Anwendungen arbeiten und 70% unserer Kapazitäten in die Forschung und Entwicklung von Augmented Reality Anwendungen stecken.

Wenn Virtual Reality die MiniDisc der neuen Welt ist, dann ist Augmented Reality die MP3.

Nun denke ich darüber nach mein Gear Headset aufzusetzen und einmal nachzuschauen, ob Sie überhaupt noch da ist die schöne neue Welt. Ich tue es nicht. Stattdessen gehe ich an die Hotelbar, genehmige mir einen ganz realen Drink und schaue mir die neuesten Entwicklungen im Augmented Reality Segment an.

Ganz klassisch auf meinem Laptop.

-Dominic-

http://www.inscale.de

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